Cantemus

Hamburger Kinderchor

Cantemus heißt übersetzt „Lasst uns singen“! Das ist das Motto der Arbeit von Corinna und Clemens Bergemann, die beide den Kinderchor 1999 gegründet haben. Nach Stimmen aufgeteilte Proben und eine klassische Stimmbildung durch Gesangspädagogen bewirken einen hohen Standard, der durch eine intensive Chor - und Projektarbeit des Kinderchores gestützt wird.

In der Konzertreihe Chorissimo werden die jährlichen Projekte im Frühjahr , Herbst und Winter zusammengefasst. Ein wesesentliches Konzept für den Hamburger Kinderchor Cantemus beinhaltet neben der Vermittlung von Musik, Stimmführung und den sozialen Werten wie u.a.Teamfähigkeit, Pflichtbewusstsein einer Gruppe gegenüber, Rücksichtnahme, Respekt vor anderen und Toleranz, auch das Heranführen der Kinder und Jugendlichen an internationale Kultur, unterschiedliche Lebensbedingungen und Lebenseinstellungen.

Aus diesem Grunde hat der Hamburger Kinderchor Cantemus jährlich Chöre und andere musikalische Gruppen zu Gast in Hamburg und unternimmt regelmäßig Konzertreisen ins benachbarte und ferne Ausland.

So lernten die Kinder seit Gründung des Chores 1999 bereits Chöre aus Polen, der Ukraine, Bulgarien, Italien, Brasilen, den USA und Japan kennen und bereisten diese Länder. In diesem Jahr ist der Hamburger Kinderchor Cantemus Gast beim Kinderchor April aus Gatchina bei St. Petersburg / Russland. Sowohl auf den Reisen, als auch bei den Gegenbesuchen in Hamburg werden die Kinder immer in Gastfamilien untergebracht. So lernen sie neben dem Austausch von Kultur bei den gemeinsamen Konzerten auch „Land und Leute“ ganz unmittelbar kennen.

Es entstehen Freundschaften die z.T. noch über Jahre hinweg gepflegt werden und häufig werden dann auch Einladungen unabhängig von der Chorarbeit ausgesprochen, so dass ein ganz privater Kontakt zustande kommten kann. Unterstützung für seine Arbeit findet der Hamburger Kinderchor Cantemus beim deutschen Musikrat (Goethe Institut Inter Nationes), und der Hamburger Kulturbehörde. Es ist wichtig, dass die Kinder lernen die Welt nicht nur vom Fernseher aus zu betrachten und die Möglichkeit bekommen durch persönliche Kontakte Sympathien für andere Länder und Menschen zu entwickeln. Als Verständigungsmittel eignet sich ja nichts mehr als die Musik, da man Musik immer zusammen machen kann und muss... Nicht umsonst nennt man ja auch Musik die einzige, wirkliche „Weltsprache“. Was eignet sich da besser, als die menschliche Stimme. Wir laden sie ein, unsere Arbeit kennenzulernen. Die Chorschule hat sich im Laufe der letzten Jahre durch ihre Projekte ein internationales Renommee erarbeitet, sie zählt mittlerweile zu den aktivsten Kinderchören in Norddeutschland.